Pilates

Pilates wozu?

Joseph Hubert Pilates

Kritische Rotationsbewegung der Wirbelsäule

Auch die Drehbewegungen der Wirbelsäule werden im Pilates Konzept vernachlässig und auf eine Weise geübt, die für die meisten Menschen zu schwierig ist.

Pilates nennt die eine Übung dieser Kategorie “Spine Twist”. Wie man auf der Abbildung sehen kann, wird dabei im Langsitz der Oberkörper über die Arme gedreht.

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Der Langsitz verlangt eine übermässige Verlängerbarkeit der hinteren Oberschenkel-muskulatur. Diese ist bei den meisten Menschen nicht gegeben, so dass man wie auch Pilates selbst in eine zu grosse Beugung der Lendenwirbelsäule gezwungen wird. Dabei eine Drehbewegung auszuführen ist für die Bandscheiben riskant.

Generell kann man sagen, dass man das Pilates Übungssystem als fundiert (aus)gebildeter Physiotherapeut nicht braucht, da sämtliche Übungen zu undifferenziert sind. Sie basieren auf einer antiquierten Vorstellung von Gymnastik.

Möchte man sinnvolle therapeutische Übungen erlernen, ist man mit dem System der Funktionellen Bewegungslehre – Functional Kinetics besser bedient, da deren Übungen um ein vielfaches präziser und vorallem funktioneller sind. Sie sind aber auch deutlich anspruchsvoller und deshalb schwieriger zu erlernen. 

Die unten einsehbare Diplomarbeit, welche von Frau F. Rossé 2005 erstellt und von M. Friedlin betreut wurde, weist auf die Schwächen der Pilates Methode hin.  

pdf   2005  “Pilates als funktionelles Rumpfmuskeltraining” – F. Rossé, Dipl. PT

Möchte man ein zeitgemässes, aus physiotherapeutischer Sicht medizinisch optimales und fundiertes Training erlernen, ist man mit unserem Übungssystem – dem  Ergonic Medical Training (EMT®), besser bedient, da in diesem alle relevanten Aspekte eines Trainings berücksichtig werden.