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Willkommen bei ERGONIC Physiotherapie

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Als Inhaber und Gründer der ERGONIC® Physiotherapie – Markus Friedlin begrüsse ich Sie auf unserer Website, die Ihnen als Informationsportal und Vademecum einer differenziert praktizierten Physiotherapie dienen soll. Wir hoffen, dass wir Ihnen auf diese Weise  einen vertieften Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten und Möglichkeiten der Physiotherapie vermitteln können.

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Der Name ERGONIC® ist eine Akronym, welches sich aus den beiden Wörtern ERGON = Arbeit und MOTORIC = Bewegung zusammensetzt. Dieser Begriff fasst die Bedeutung der alltäglichen Bewegungen, die meistens in irgend einer Form Arbeitsbewegungen sind, zusammen und verbindet diese mit der physiotherapeutischen Intervention.

Damit Sie verstehen, wie eine solche stattfindet, werden wir Ihnen an dieser Stelle den grundsätzlichen physiotherapeutischen Prozess vorstellen.

Wie Sie den Themen unserer Website entnehmen können, verfügen wir über ein grosses Spektrum an Therapieansätzen, die wir seit Jahren kennen und erfolgreich anwenden.

Der physiotherapeutische Prozess

Eine Therapie besteht im wesentlichen aus vier Bereichen:

  1. einer differenzierten Befundaufnahme
  2. einer eigentlichen Behandlung
  3. einer gezielten Bewegungsanalyse und -schulung und
  4. einer umfassenden Beratung und Analyse hinsichtlich des alltäglichen Bewegungsverhaltens

Nur wenn alle diese vier Bereiche in ihren Wechselwirkungen berücksichtigt und angewandt werden, können  nachhaltige Erfolge erzielt werden!

Entgegen landläufiger Vorstellungen von Therapie muss auch nicht in jedem Falle behandelt werden, da sich die Lösung Ihrer Probleme oftmals durch eine einfache Verhaltungsänderung oder eine Änderung der Arbeitsbedingungen realisieren lässt. Berücksichtigt man diese Aspekte nicht, wird sogar oftmals unnötig Zeit verloren.

1. Schritt – die ärztliche Verordnung

In jedem Falle aber beginnt Ihre Therapie mit der ärztlichen Überweisung zur Physiotherapie. Dieser Überweisung geht ein ärztlicher Entscheidungsprozess voraus, der darin mündet, dass der Arzt denkt, dass wir Ihnen mit unseren Mitteln helfen können. Andere Verfahren wurden zuvor ausgeschlossen oder werden begleitet (z.B. Medikamente) eingesetzt. Vom Arzt werden wir über seine Sichtweise =Diagnose Ihrer Probleme mit einem speziellen Veordungsformular informiert. Siehe auch den Menüpunkt FAQ.

 2. Schritt – die physiotherapeutische Befundaufnahme

Die ärztliche Diagnose ist richtungsweisend. Sie kodiert sozusagen Ihr Leiden, Ihre Krankheit, Ihre Operationsart etc. durch das spezielle medizinische Vokabular.

Diese Diagnosen werden von uns Physiotherapeuten aufgeschlüsselt und durch die spezielle physiotherapeutische Sichtweise ergänzt. Immer steht die menschliche Bewegung und Bewegungsfähigkeit im Zentrum unserer Betrachtungen.

Deshalb werden alle Organe/Strukturen die für die Bewegung notwendig sind – Muskeln/Gelenke/das Nervensystem/das Gefässystem und andere – differenziert untersucht, um herauszufinden, woher die Beschwerden stammen und wie die Beeinträchtigungen sind. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine neuro-orthopädische Untersuchung.

Da viele Beschwerden direkt mit dem Bewegungsverhalten und mit Bewegungsgewohheiten zusammenhängen, wird dieses zusätzlich mit speziellen Mitteln untersucht und dokumentiert.

3. Schritt – die physiotherapeutische Behandlung

Schritt 1 und 2 münden in der Wahl eines geeigneten Behandlungsverfahrens. Dazu stehen verschiedene Physiotherapeutische Massnahmen zur Verfügung. Während den Behandlungen wird deren Wirksamkeit laufend überprüft und gegebenfalls wird die Behandlungsart abgeändert, da eine Behandlung nur dann sinnvoll ist, wenn damit die Symptomatik verbessert werden kann, bzw. das Problem gelöst werden kann.  

4. Schritt – die gezielte Bewegungschulung

Wichtig an dieser Stelle ist der Hinweis, dass bei allen Behandlungen Ihre Mitarbeit im Sinne der Durchführung von gezielten Bewegungen notwendig ist. Sind Ihre Beschwerden beispielsweise dadurch bedingt, dass Sie sich zu einseitig bewegen, können nur Sie selbst die Änderung realisieren. Der viel geäusserte Wunsch immer wieder und ausschliesslich behandelt zu werden, wäre dann eine reine Sisyphos Arbeit.

Wie Sie unserer Website entnehmen können, verfügen wir über ein grosses bewegungstherapeutisches Repertoire.  Als Physiotherpeut ist man der Bewegungs-spezialist schlechthin.

5. Schritt – die Beratung und Analyse hinsichtlich des alltäglichen Bewegungsverhaltens

Man kann sagen, dass jegliche Form von Haltung und Bewegung die Summe der alltäglich gelebten Bewegungen ist. Deswegen muss das Alltagsverhalten in die therapeutischen Überlegungen miteinbezogen werden.

So erfordert beispielsweise jede berufliche Tätigkeit spezifische Haltungen und Bewegungen. In der Ergonomie spricht man von Zwangshaltungen bzw. Zwangsbewegungen.

Solche können aufgrund von Einseitigkeiten zu den Beschwerden führen, die schlussendlich der Grund für die Therapienotwendigkeit ist. Ergo müssen diese bekannt sein und optimiert werden.

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Was ist Physiotherapie
Kategorie: MF